Art 104c
Der Bund kann den Ländern Finanzhilfen für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen der finanzschwachen Gemeinden (Gemeindeverbände) im Bereich der kommunalen Bildungsinfrastruktur gewähren. Artikel 104b Absatz 2 und 3 gilt entsprechend.

Immer noch präsent. Immer noch dankbar:

Gestern wäre Heinz Schleußer 80 Jahre alt geworden

Zum 80. Geburtstag legten die Spitzen des SPD-Unterbezirks und der SPD-Ratsfraktion Oberhausen einen Kranz an Heinz Schleußers Grab nieder. Von links nach rechts: Wolfgang Große Brömer, MdL und Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Oberhausen | Stefan Zimkeit, MdL | Michael Groschek, Bau- und Verkehrsminister des Landes NRW | Burkhard Drescher, Altoberbürgermeister | Kirsten Oberste-Kleinbeck, Stv. Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Oberhausen | Olaf Rabsilber,  Schatzmeister der Oberhausener SPD | Dirk Vöpel, MdB und Vorsitzender der Oberhausener SPD | Sonja Bongers, Stv. Vorsitzende der Oberhausener SPD | Klaus Wehling, Altoberbürgermeister

Zum 80. Geburtstag legten die Spitzen des SPD-Unterbezirks und der SPD-Ratsfraktion Oberhausen einen Kranz an Heinz Schleußers Grab nieder. Von links nach rechts: Wolfgang Große Brömer, MdL und Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Oberhausen | Stefan Zimkeit, MdL | Michael Groschek, Bau- und Verkehrsminister des Landes NRW | Burkhard Drescher, Altoberbürgermeister | Kirsten Oberste-Kleinbeck, Stv. Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Oberhausen | Olaf Rabsilber, Schatzmeister der Oberhausener SPD | Dirk Vöpel, MdB und Vorsitzender der Oberhausener SPD | Sonja Bongers, Stv. Vorsitzende der Oberhausener SPD | Klaus Wehling, Altoberbürgermeister

Heinz Schleußer, 20.04.1936  - 12.07.2000

Heinz Schleußer, 20.04.1936 – 12.07.2000

80 Jahre alt wäre Heinz Schleußer am Mittwoch dieser Woche geworden. Leider war ihm, der viele Jahrzehnte die Geschicke seiner und unserer Heimatstadt entscheidend und zu ihrem Wohle mitgeprägt hat, nicht vergönnt, nach der aktiven Zeit in der Politik ein etwas ruhigeres Leben als Privatmann zu verbringen, denn im Juli 2000 verstarb Schleußer an den Folgen einer schweren Krebserkrankung.

Heute Morgen versammelten sich neben dem Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Oberhausen, Dirk Vöpel MdB, und der SPD-Ratsfraktion, Wolfgang Große Brömer MdL, auch zahlreiche Weggefährten aus den vergangenen Jahrzehnten, unter ihnen die ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, Burkhard Drescher und Klaus Wehling.

Der Lebenslauf von Heinz Schleußer ist Ausdruck eines schaffensreichen Arbeits- und Politikerlebens. Als Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Oberhausen von 1969 bis 1987, als stv. Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion (ab 1975) und als deren Vorsitzender (von 1979 bis 1988) prägte er die Geschicke unserer Stadt in Jahren des wirtschaftlichen Umbruchs entscheidend mit.

Seit 1975 Mitglied des Landtags, war er als Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen von 1988 bis 2000 – erst unter Johannes Rau und in den letzten beiden Jahren unter Wolfgang Clement einer der tragenden und herausragenden Persönlichkeiten der Landespolitik in NRW.

Seit 1957 auch Mitglied der SPD, übernahm Schleußer auch hier für viele Jahrzehnte herausragende Positionen, die ihn zum Rückgrat der SPD in Oberhausen und der SPD in Nordrhein-Westfalen machten. Seit 1972 gehörte er dem Vorstand des organisationsstarken SPD-Bezirks Niederrhein an, dessen Vorsitzender er von 1982 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bezirksvorstand im Jahre 1998 war.

Viele der Anwesenden erinnerten sich an ihre letzte Begegnung mit Heinz Schleußer, daran, wie und wo sie von seinem Ableben erfuhren oder dass sie einer der Grabträger waren.

Nach Heinz Schleußer sind im Stadtteil „Neue Mitte“ eine Straße und die Marina benannt. Der Ort seiner Würdigung spiegelt einen wichtigen Teil seiner Leistung für Oberhausen – die Gestaltung des Strukturwandels durch die Realisierung der „Neuen Mitte“ – wider. Seine Lebensleistung verdient es, dass seine Erinnerung in Oberhausen mehr präsent ist.